Schnee-Stürze, Ski-Spuren, Stabilität und Sex mit TEP II

Die aktuellen Schnee-Massen in Bayern sind ideal für fortgeschrittene TEP-Träger, um die Bein-Muskulatur zu kräftigen und die Stabilität zu trainieren. Am Wochenende habe ich mich doch tatsächlich gleich zwei Mal wieder auf Langlaufskier gewagt. Allerdings nicht in einer gespurten Loipe, sondern auf den ebenen Feldern gleich hinter unserem Haus. Da hatte zwar schon jemand vor uns eine Spur gezogen, aber die haben dann Fußgänger mit Hunden ebenfalls gern genommen – und sie somit in eine Lochspur verwandelt. Also spurten wir neu, ich voran, mein Mann mit dem ständigen Ausruf „nicht so schmal gehen“ hinter mir her. Dazu muss man sagen, dass er 40 Kilo schwerer ist als ich und dementsprechend breiter. Also zog ich brav möglichst breite Spuren. Wunderschön gleitend ging es dann auf dem Rückweg in unseren eigenen Spuren.

Heidi beim Langlaufen über ungespurte Felder

Heidi beim Langlaufen über ungespurte Felder

Am zweiten Tag war ich schon übermütiger. Und siehe da, plumps lag ich auf meiner linken Pobacke im Schnee. Da hatte mich ein Grasbüschel unter dem doch nicht so dicken Schnee unsanft ausgebremst und zu Fall gebracht. Aber der Schnee lässt einen ja weich fallen, so dass ich keine Angst um mein künstliches Hüftgelenk hatte.

Auch beim Alpinskifahren vor Weihnachten bin ich ja einmal kopfüber in den Pulverschnee gesegelt (s. Beitrag „Zweijahrsrückblick“). Ich denke einfach gar nicht daran, dass dies den TEPs schaden könnte. In meiner Vor-TEP-Zeit bin ich ja auch im Schnee gefallen und habe höchstens blaue Flecken davon getragen. Vor meinen OPs und hinterher halte ich mich an die Devise, kontrolliert zu fahren und auf mein Bauchgefühl zu hören. Deshalb gehe ich auch in keine gespurte Loipe, die ich nicht kenne. Mir behagt einfach dieses Schmalspur-Eingezwängtsein nicht. Und da ich mich mit den Langlaufbrettern unsicherer fühle als auf Alpinskiern, vermeide ich eben abschüssige oder kurvige Strecken, die für geübte Langläufer das reine Vergnügen sind. Auf den Bergen wiederum ziehe ich präparierte Pisten zu 100 Prozent dem freien Gelände vor.

Mein wohlgemerkt nicht-operierter Mann hatte beim Langlaufen übrigens sehr mit der Balance zu kämpfen und meinte hinterher, er werde nun noch mehr den Einbeinstand üben. Tatsächlich zeigt einem das Stapfen über unebenen Untergrund, der auch noch von Schnee unübersichtlich zugedeckt wird, wie sehr man sicher ausbalanciert geht und ob man wieder volles Vertrauen zu seinem Bewegungsapparat hat.

Apropos Vertrauen: Wir haben auf der Homepage zu unserem Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ eine neue Rubrik eingerichtet mit dem Titel „Dr. TEP rät“. Hier wollen wir immer wieder Fragen beantworten, die unsere Leser via e-mail an uns richten. Eine der jüngsten Zuschriften betrifft Sex mit TEP. Dazu hatte ich ja an dieser Stelle schon einmal geschrieben und auch im Buch das Thema angesprochen. Aber tatsächlich nicht sehr ausführlich. Das haben wir nun an dieser Stelle nachgeholt.

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2012 in review

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

4.329 Filme wurden beim Cannes Film Festival 2012 eingereicht. Dieses Blog hatte 23.000 Besucher in 2012. Wenn jeder Besucher ein Film wäre, dann würde dieses Blog 5 Film Festivals füllen

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Zweijahresrückblick: 2 Hüft-OPs, Ski fahren, Golf spielen, Buch schreiben, Oliven ernten uvm.

Drei Monate nach meiner zweiten Hüft-OP bin ich erstmals wieder Ski gefahren – das war am 25. Januar 2012. Ein Jahresauftakt, der Mut machte, zumal ich auch bereits am 14. Januar in Italien meine ersten 9 Löcher Golf gespielt habe. Juchhu! Meine beiden liebsten Sportarten waren wieder möglich – schmerz- und angstfrei, bewegungsfreudig und mit Lust auf mehr.

Das Jahr davor war mein „Reparaturjahr“ mit zwei Hüft-TEPs innerhalb von fünf Monaten. Ein Jahr der vollen Konzentration auf mich selbst, meine Wiederherstellung – körperlich und seelisch. Denn natürlich zehrt so ein ständiger Schmerzbegleiter auch am Seelenkostüm. Ich erinnere mich noch genau wie glücklich ich war, als ich endlich die Diagnose Coxarthrose bekam, sie nach einem guten halben Jahr akzeptiert hatte und voller Zuversicht mit meinem ausgewählten, erfahrenen Operateur Dr. Jürgen Radke zur Hüft-OP schritt. Das Herumdoktern vorher hatte endlich ein Ende, jetzt konnte es nur noch aufwärts gehen. Und so war es dann auch.

Die Hoffnung, eine künstliche Hüfte könnte genügen, war leider trügerisch. Also rasch auch die andere reparieren – damit ich endlich, endlich an meiner Balance arbeiten konnte. Auch hier: der körperlichen und seelischen Balance.

Das Jahr 2012 nun war ein Jahr der Rückfindung ins aktive, nach außen orientierte Leben.     Endlich musste ich nicht mehr nachdenken, ob ich mir diesen oder jenen Ausflug zumuten konnte. Alles war wieder möglich, jede Anstrengung wurde als körperliche Herausforderung angenommen. Aufzug oder Rolltreppe kaputt: Macht nichts, hopp, hopp zu Fuß die Stufen hinauf, am liebsten im Laufschritt. Seht her, ich kann es wieder! Hügeliger Golfplatz, kein Problem: Die ungewohnten Schräglagen führten zwar nach wie vor zu Querschlägen in ungewollte Richtungen, aber das mühelose Stehen bzw. gämsenartige Hoch- und Runterkraxeln im Hang tröstete mich mühelos über diese Fehlschläge hinweg. Auch bei der Olivenernte auf unserem hügeligen Grundstück in den italienischen Marken konnte ich wieder tatkräftig helfen; die steile Zufahrt nutzte ich gar freiwillig als Trainingsstrecke für die zu kräftigenden Muskeln.

Bei allem Tatendrang spürte ich aber immer wieder, wann es genug war, ab wann ich doch wieder kürzer treten sollte. Denn trotz „Verjüngung“ der Hüftgelenke: Die anderen Körperteile sind in keinen Jungbrunnen gefallen! Also Ruhe geben, sitzen. Glücklicherweise habe ich noch zwei sitzende Hobbies: Bridge spielen und das Schreiben. Letzteres ist ja auch mein Beruf. Und dieser hat zu dem schönsten Projekt 2012 geführt: zum Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ (www.mut-zur-neuen-huefte.de), das Peter Herrchen und ich gemeinsam in knapp einem halben Jahr geschrieben, produziert und in meinem Verlag Edition Rauchzeichen herausgebracht haben. Bis zum Jahresende haben wir so viele Bücher verkauft und so viel Lob von Ärzten und Patienten bekommen, dass wir sehr zuversichtlich ins Jahr 2013 schauen! Wir sind um viele Erfahrungen reicher, haben viele neue Kontakte geknüpft, viel gelernt – und sind am Jahresende auch etwas erschöpft.

Carving mal wieder im Schnee: 14 Monate nach der zweiten Hüft-OP in Gstaad

Carving mal wieder im Schnee: 14 Monate nach der zweiten Hüft-OP in Gstaad

Das Jahr ist wieder mit zwei Skitagen ausgeklungen. Wir waren für unseren Kunden www.bmw-xdrive-guide.com in Gstaad und hatten zur Erkundung dieses Genuss-Skigebiets einen Skiguide, der intensiv an meinem Carvingschwung gearbeitet hat. Denn noch immer brettere ich, wenn es mich packt, quasi „old school“, im Wedelschwung die Piste runter. Leere Piste, toller Schnee – juchhee! Das spüre ich dann allerdings doch trotz täglicher Gymnastik in meinen Oberschenkelmuskeln. Aber es tut gut, wenn ich nach so einer herrlichen Abfahrt vom Skilehrer höre, er hätte noch nie jemanden mit zwei künstlichen Hüften erlebt, der so unerschrocken und mutig wieder Ski fährt. Meine Antwort darauf: Wenn ich Angst oder Bedenken hätte, würde ich es nicht tun.

Und wie am Anfang des Jahres bin ich auch diesmal gestürzt, bin nach einem verkanteten Schwung und dem Lösen der Bindung an einem Ski kopfüber in den Tiefschnee gefallen. Doch diesmal habe ich mich deutlich besser wieder selbst hochrappeln können. Mein Training, auch auf meinem Bellicon-Mini-Trampolin (www.bellicon.com), nutzt also etwas. Aber den Muskelkater, den würde ich nach den geplanten Skitagen 2013 dann doch gern nicht mehr haben wollen! In diesem Sinne wünsche ich allen Blog- und Buchlesern ein tolles Jahr 2013 voller Bewegung – aber auch mit Momenten des Innehaltens und Insichhineinspürens. Auf die Balance kommt es an – aber wem sage ich das…

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C wie Carving Golf meets „Mut zur neuen Hüfte!“ – und „Club“ der Titanhüften

Wir haben beschlossen, dass es mehrere Buch-Präsentationen von „Mut zur neuen Hüfte!“ (www.mut-zur-neuen-huefte.de) geben wird – auch 2013. Wir nutzen nämlich diese Events, um unsere fleißigen Buchkäufer, Interessenten und Förderer einzuladen und auch persönlich zu treffen – quasi eine Art „Club“ der Titanhüften (plus „Anhänge“). So ein Treffen haben wir am Samstag, 8. Dezember, in meinem Golfclub München Eichenried (www.gc-eichenried.de) veranstaltet. Ja, mitten im Winter. Denn es gibt ja für Bewegung an frischer Luft bekanntlich kein falsches Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. Per e-mail (welch segensreiche Einrichtung!) waren alle vorgewarnt, dass sie sich warm anziehen sollten. Denn nach dem „gemütlichen Teil“ im Clubhaus ging es raus auf die Driving Range, um die hüftschonende Golftechnik Carving Golf (www.carvinggolf.com) zu probieren.

Unter fachmännischer Anleitung des extra aus Tirol angereisten Golf-Pros Thomas Thöni schwangen also alle Hüft-TEP-Träger und solche, die es werden wollen/müssen, den Golfschläger. Darunter auch Triathlet Heinz Meixner (S. 170 ff im Buch), der seinen Operateur Dr. Christian Carl (www.orthopraxis-pasing.de/sprechzeiten.html) traf. Während Heinz ebenso wie mein Mitautor Peter Herrchen noch kaum Berührung mit dem kleinen weißen Ball gehabt haben, spielt Dr. Carl ein sehr gutes Handicap von 12. Wobei sein momentanes Handicap eher Rückenprobleme sind. Und dafür erschien ihm der vereinfachte, auf einer nicht rotierenden Pendelbewegung basierende Carving-Golfschwung ideal.

Hier zwei Impressionen, aufgenommen von Sportfotograf Thomas Wenning, der eigentlich gar nicht vorhatte, an diesem Samstag zu arbeiten. Vielen Dank dafür an dieser Stelle!

Doppel-TEP-Träger Heinz Meixner (links) und sein Operateur Dr. Christian Carl beim doppelten Carving Golfschwung.

Doppel-TEP-Träger Heinz Meixner (links) und sein Operateur Dr. Christian Carl beim doppelten Carving Golfschwung.

Die Buchautoren Peter Herrchen und Heidi Rauch winterlich warm angezogen beim Carving Golfen.

Die Buchautoren Peter Herrchen und Heidi Rauch winterlich warm angezogen beim Carving Golfen.

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N wie Nachuntersuchung, nützliches Buch, Narbe – und nackt in der Sauna

Nach einem Jahr sollte man mit seiner künstlichen Hüft-TEP zur Nachuntersuchung gehen. Das habe ich gemacht. Leider ist mein Operateur Dr. Jürgen Radke ja inzwischen in Pension gegangen, aber glücklicherweise hat er in seinem Sohn Dr. Stefan Radke einen Nachfolger. Der hat denn auch gleich vier Aufnahmen von meinen beiden TEP`s machen lassen, nämlich frontal und seitlich. Fazit: Alles bestens eingewachsen. Sieht man sich die Aufnahmen unmittelbar nach der OP und die jetzt ein bzw. anderthalb Jahre später an, kann sogar der Laie – bei entsprechendem Hinweis natürlich – erkennen, dass da nun gar kein dunkler Spalt mehr zu sehen ist. Derart beruhigt haben wir den Rest des Termins mehr über mein Ratgeber-Mutmachbuch „Mut zur neuen Hüfte!“ (www.mut-zur-neuen-huefte.degeredet, das er sehr nützlich für seine Patienten findet.

Wie nützlich es für viele Betroffene ist, kann man nachlesen u. a. in den inzwischen sieben Amazon-Rezensionen. Wir bekommen nach wie vor auch begeisterte Mails, was uns sehr freut. So schrieb uns eine Leserin: „Das Buch “Mut zur neuen Hüfte” ist ein “Knaller” und hilft mir total die richtige Einstellung zu finden.“ Danke noch einmal an dieser Stelle für so ein tolles Lob! Wer übrigens das Buch direkt von uns Autoren beziehen möchte, der kann das über unseren Online-Shop auf unserer Homepage oder bei Amazon, wenn er zum Anbieter „Edition Rauchzeichen“ scrollt.

Bei Föhnwetter haben wir am 25. November Golf gespielt - natürlich mit dem "Edition Rauchzeichen"-Golfball mit dem Aufdruck www.mut-zur-neuen-huefte.de.

Bei Föhnwetter haben wir am 25. November Golf gespielt – natürlich mit dem „Edition Rauchzeichen“-Golfball mit dem Aufdruck http://www.mut-zur-neuen-huefte.de.

Ich war übrigens neulich in der Therme in Bad Aibling, wo ich ja gerade die PR für das Internationale Gitarrenfestival „Saitensprünge“ mache (www.saitenspruenge.com – noch bis 29. November). Die Therme ist architektonisch sehr gelungen, schließlich zeichnet das renommierte Architektur-Büro Behnisch (auch hier der Sohn des berühmten Münchner Olympiagelände-Architekten) dafür verantwortlich, das auch das neue Rathaus gebaut hat. Zum Schwimmen gehe ich ja bekanntlich – ich habe an dieser Stelle und im Buch auch schon darüber geschrieben – mit einem Badeanzug mit Beinansatz, der nicht nur die beiden Narben verhüllt, sondern immer wieder auch für bewundernde Nachfragen sorgt, wo man denn so ein schönes Stück her habe. Männern ist das Thema ja offensichtlich total egal, denn wie schreibt Peter Herrchen so schön auf Seite 65 in unserem Buch: „Narben bei Männern, na und!“

Uns Frauen ist das nicht ganz so egal. Aber ich kann dazu nur sagen: Nach einem Jahr haben sich meine OP-Narben buchstäblich hautnah ihrer Umgebung angepasst, und so gehe ich auch völlig entspannt in die Saunawelt der Therme, die besonders draußen wunderschön ist. Da sitzt man z. B. bei 70 Grad in einem Blockhaus über dem Triftbach mit Ausblick durch Lamellenfenster auf den plätschernden Bach. So naturnah und beruhigend habe ich selten ein Saunaerlebnis empfunden. Zumal die Erdinger Therme, die ja bei mir um die Ecke ist, „dank“ ihrer überregionalen Anziehungskraft längst nicht mehr diesen gemütlichen Charme hat.

Zum Schluss noch ein paar weihnachtliche Tipps: 1. für alle Bayern – unbedingt die Schloss-Weihnacht auf Schloss Amerang bei Wasserburg besuchen! Nur am 1. Adventswochenende (www.schlossamerang.de). Die schönsten Weihnachtsgeschenkideen in herrlichem Ambiente! 2. für alle Golfer: Wir haben Golfbälle produzieren lassen mit dem Aufdruck „Mut zur neuen Hüfte!“. Wer welche haben möchte, maile einfach an autoren@mut-zur-neuen-huefte.de. Wir schicken gern auf Rechnung welche zu (1,50 Euro pro Ball). 3. für alle: Unser Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ ist ein ideales Weihnachtsgeschenk, weil es so positiv stimmt und sicher vielen hilft auf dem Weg zu neuer Lebensqualität. In diesem Sinne: Eine frohe Adventszeit!

 

 

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P wie PR, Preisrätsel, positive Rezensionen – und positives Denken

Ich bin ja PR-Frau und weiß, wie mühsam es ist, meine Kollegen in Zeiten des Print-Sterbens zu motivieren, über Themen zu schreiben, die nicht zum täglichen Tagesgeschäft gehören. Unser Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ hat es immerhin in das Preisrätselheft der Zeitschrift „die aktuelle“ geschafft, es gab ein Porträt über mich im Erdinger Wochenblatt, einen Hinweis in der Chiemgauer Zeitschrift „himmeblau“ (www.himmeblau.com – tatsächlich ohne l!) und ein Interview im Bayerischen Rundfunk, Bayern plus-Digitalfunk, mit Moderator Thomas Gaitanides. An dieser Stelle herzlichen Dank an die hinter diesen Beiträgen steckenden Redakteure und freien Mitarbeiter. All diese Beiträge sind auch zu lesen auf unserer Homepage www.mut-zur-neuen-huefte.de.

Buch-Vorder- und -Rückseite von "Mut zur neuen Hüfte!" - zu bestellen auch über unseren Online-Shop auf www.mut-zur-neuen-huefte.de.

Buch-Vorder- und -Rückseite von „Mut zur neuen Hüfte!“ – zu bestellen auch über unseren Online-Shop auf http://www.mut-zur-neuen-huefte.de.

Demnächst wird es Rezensionen in Ärzte-Fachzeitschriften geben, denn auch aus der Fachwelt bekommen wir nur positive Reaktionen und Rezensionen. Wenn man letztere auf Amazon nachliest, wird man überrascht feststellen, dass unser Ratgeber-Mutmachbuch jetzt nicht nur von der Edition Rauchzeichen, also von uns, angeboten wird, sondern von insgesamt 17 Anbietern! Das liegt daran, dass wir nun auch den Vertrieb über den Großhandel nutzen wollen. Über unseren Vertragspartner KNV, Koch, Neff & Volckmar in Stuttgart, erhoffen wir uns eine noch größere Verbreitung des Buchs. Aber wer uns etwas Gute tun will, bestellt ruhig weiterhin über die Edition Rauchzeichen, die im Übrigen 100 Prozent Kundenzufriedenheit bescheinigt bekommt! Das liegt daran, dass Peter Herrchen und mir unsere Buchbesteller so am Herzen liegen, dass wir wenn irgend möglich sofort, also am selben Tag, die Bücher zur Post bringen.

Wer uns übrigens persönlich kennen lernen möchte, hat dazu am Samstag, 8. Dezember, von 10 bis 13 Uhr die Gelegenheit: Im Golfclub München Eichenried (www.gc-eichenried.de) veranstalten wir ein winterliches Come together aller am Buch Beteiligten mitsamt Carving Golf-Demonstration (www.carvinggolf.com). Diese hüftschonende Golf-Technik wird demonstriert von Golflehrer Thomas Thöni, der extra dafür aus Seefeld in Tirol angereist kommt. Wer dabei sein möchte, schicke einfach eine Mail an autoren@mut-zur-neuen-huefte.de.

Ansonsten freuen wir uns auch über die positive Resonanz der Buchhandlungen. Sobald das Buch ausliegt, greifen die Menschen zu – und der Buchhandel bestellt stetig nach. Das sind sicher nicht alles nur Hüft-Patienten. Vielmehr erfahren wir, dass unser Buch gern verschenkt wird an Menschen, von denen man weiß, dass sie Angst vor einer OP haben oder bei denen die OP bereits ansteht. Also: Weihnachten steht vor der Tür – warum nicht einen positiv stimmenden Mutmach-Ratgeber verschenken!

Positives Denken ist ja auch ein Punkt in unserem ABC der Heilmethoden auf S. 52. Da hat sich übrigens ein Fehler eingeschlichen, den noch niemand bemerkt hat! Richtig muss es heißen: „Also nicht hadern und zweifeln, nicht in Selbstmitleid baden, sondern positiv denken – und durch.“ Geblieben ist im Buch: „Zweifeln, nicht in Selbstmitleid baden……“ Wer noch solche Fehler findet, ist hiermit herzlich aufgerufen, sie zu melden an: autoren@mut-zur-neuen-huefte.de. Denn unser E-Book ist gerade am Werden. Der Publishing-Termin ist für den 29. November anberaumt. Und bis dahin können wir gut noch solche und andere Fehler korrigieren.

Zum Schluss noch ein Kultur-Tipp von der Kultur-PR-Frau: www.saitenspruenge.com – das 13. Internationale Gitarrenfestival „Saitensprünge“ in Bad Aibling bietet Konzertgenuss auf höchstem Niveau noch bis zum 29. November. Außerdem lohnt Bad Aibling (www.aib-kur.de), erste Autobahnausfahrt Richtung Salzburg gleich hinter dem Irschenberg, unbedingt auch einen Besuch wegen des vom renommierten Büro Behnisch-Architekten (www.behnisch.com) komplett neu gestalteten Zentrums inklusive supermodernem Rathaus, das sich hervorragend einfügt in das sonst eher historische Gebäude-Ensemble rundherum. Mut zum Ausflug also! Auch wenn Sie nicht in Bayern wohnen, bin ich mir sicher, dass es ganz in Ihrer Nähe einen Ort, ein Museum oder ein Restaurant gibt, wo Sie schon lange einmal hinwollten. Passend zur Presse-Meldung „Faule sterben früher“ steht so ein Ausflug auch unter dem Motto „Wer sich bewegt, bleibt gesund.“ In diesem Sinne wünschen ich allen Lesern eine schöne, bewegende Vorweihnachtszeit!

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B wie Bücher, Bergtour, Begeisterung – und Belastung bei Apfel-, Quitten- und Olivenernte

Unser Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ ist nun knapp einen Monat auf dem Markt und scheint wirklich einen Patienten-Nerv zu treffen. Wir freuen uns jedenfalls über Lob – nachzulesen unter „Leserstimmen“ auf unserer Homepage www.mut-zur-neuen-hüfte.de und bei Amazon, wo wir bislang vier 5-Sterne-Rezensionen bekommen haben! Unser Onlineshop auf der Homepage funktioniert seit wenigen Tagen, und ab 1. November sind wir über den Grossisten Koch & Neff auch vermehrt in 7.000 Buchhandlungen in Deutschland präsent. Herzlichen Dank an dieser Stelle meiner Freundin Rosa Wolf, deren Buch und Blog www.arm-aber-bio.de ich an dieser Stelle wärmstens empfehlen möchte.

Regen Kontakt halten wir mit einigen unserer „Patienten“, die entweder im Buch vertreten sind oder rund um unsere Blogs mit mir und Peter Herrchen Kontakt aufgenommen haben. Eine euphorische Mail kam von unserem Grafiker Hubert Hornsteiner, der seit letztem Jahr eine Hüft-TEP hat (sein Erfahrungsbericht steht auf den Seiten 136 – 145 in unserem Buch). Zusammen mit seiner Frau Gabriele, die das Cover von „Mut zur neuen Hüfte!“ ziert (nein, das bin nicht ich! – Gaby ist kleiner und zierlicher als ich und hat kürzere Haare!), hat er im bayerischen Föhn-Herbst eine wunderschöne Bergtour unternommen und schreibt voller Begeisterung: „Wir haben heute eine etwas längere traumhafte Bergtour im Wettersteingebirge unternommen, und zwar am Südwandsteig in den Leutascher Bergen. Fast keine Leute und es war wunderschön. Ich freu mich aber ganz ehrlich gesagt schon auf den herannahenden Winter, um endlich wieder Skiabfahrten im Gelände unternehmen zu können. Am kommenden Wochenende soll ja ein kräftiger Wettersturz kommen mit Neuschneefällen bis ins Tal. Durchaus möglich, dass ich dann einen Skitag am Stubaier Gletscher einlege.“ Wohlgemerkt: Auch das ist mit künstlicher Hüfte möglich!

Herrlich beweglich: TEP-Träger Hubert jubelt auf dem Gipfel des Südwandsteigs.

Herrlich beweglich: TEP-Träger Hubert jubelt auf dem Gipfel des Südwandsteigs.

Meine beiden TEPs werden auch gerade einer besonderen Härteprobe unterzogen: Auf dem Grundstück unseres Hauses in den italienischen Marken habe ich dem wuchernden Unkraut zumindest auf 12 Quadratmetern den Kampf angesagt. Es sind just die 6 x 2 Meter, die sich direkt vor unserer Terrasse befinden – diese herrliche Aussicht ziert übrigens den Titel meines Titanhüften-Blogs. Meine Schnapsidee besteht in einem Steingarten. Den haben wir im Juni angelegt – und fanden ihn wenige Wochen später völlig überwuchert vor. Nun also Steine wieder wegräumen, Erde erneut mit dem Pickel von tief wurzelndem Unkraut – hier „erba selvatica“ genannt – befreien und dann als Erschwernis für das hartnäckige Zeug eine dicke Plastikfolie über die Erde breiten. Darauf wieder die Steine wuchten – und abwarten, wie lange diese Konstruktion der Natur die Stirn bietet. Ich befürchte, es handelt sich um eine Sisyphos-Arbeit!

Aber ich nehme diese ungewohnte körperliche Arbeit des Pickelschwingens als Training. Kaum zu glauben, welche Muskeln ich da wieder spüre! Und das, obwohl ich wirklich täglich meine Übungen mache. Da zwickt es im Nacken, in den Oberarmen und vom Bücken in den hinteren Oberschenkelmuskeln, aber die Hüften spielen prima mit.

Und immer schön die Hüfte beugen: schweißtreibender Pickel-Einsatz im zukünftigen Steingarten.

Und immer schön die Hüfte beugen: schweißtreibender Pickel-Einsatz im zukünftigen Steingarten.

Die nächste Belastungsprobe steht unmittelbar bevor: Olivenernte in steilem Gelände. Letztes Jahr um die selbe Zeit stand die OP meiner zweiten Hüfte bevor, und mit nur einer TEP war ich leider nicht besonders einsatzfähig. Dieses Jahr sieht alles anders aus. Die Probe aufs Exempel haben die TEPs schon bei der Apfelernte in meinem Golfclub München Eichenried bestanden: Da haben wir zusammen mit 10 Jugendlichen insgesamt zwei Tonnen Äpfel vom Boden aufgeklaubt, um sie in der nahegelegenen Obstpresse in leckeren Apfelsaft verwandeln zu lassen. Da die Jugendlichen nach kurzer Zeit dazu übergegangen sind, sich lieber mit den Äpfeln zu bewerfen, blieb der Großteil der Arbeit an unserem Jugendtrainer Philipp und mir hängen. Danach war ich völlig erschöpft – aber dann doch erstaunt, wie rasch sich mein geschundenes Gestell wieder erholt hat. Zwei Stunden später habe ich Quitten in unserem Garten geerntet und bin anschließend noch Fahrrad gefahren. Es ist wirklich toll, was an Bewegung wieder möglich ist!

Zwischendurch sind natürlich Pausen wichtig. Dafür empfehle ich dringend ein wunderbares Buch: „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschand“ von Jonas Jonasson. Als Denis Scheck in seiner wärmstens zu empfehlenden Literatursendung „Druckfrisch“ diesen Spiegel-Bestseller über den grünen Klee gelobt hat, habe ich ihn sofort gekauft. Denn Denis Schecks Urteil vertraue ich blind. Unbedingt die nächste Sendung vormerken: 28. Oktober um 23.35 Uhr in der ARD. Das nächtliche Aufbleiben lohnt sich! Und die Lektüre dieses herrlichen 400-Seiten-Wälzers ist wirklich ungemein kurzweilig: Dauernd muss man lachen, weil man sich an den lapidaren, urkomischen Formulierungen erfreut, nebenbei 100 Jahre Weltgeschichte „erklärt“ bekommt und sich auf jeder Seite vorstellen kann, wie diese Forrest Gump-Geschichte verfilmt wird. Hoffentlich bald!

 

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E wie Erstveröffentlichung, Edition Rauchzeichen, Einbeinstand – und ein Jahr danach

Endlich ist es da! Seit 26. September ist unser Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ erschienen und seitdem geht es bei uns rund. Täglich bekommen wir Bestellungen, wobei sich viele bisher die Mühe gemacht haben, den Bestellflyer von unserer Homepage www.mut-zur-neuen-hüfte.de herunterzuladen, auszufüllen und in die Post zu stecken bzw. zu faxen. Vielen Dank dafür! Mein Mitautor und IT-Spezialist Peter Herrchen arbeitet gerade fieberhaft an der Installation eines Onlineshops auf der Seite.

Wow! Der erste Bücher-Haufen "Mut zur neuen Hüfte!"

Wow! Der erste Bücher-Haufen „Mut zur neuen Hüfte!“

Über den Buchhandel kann man unser Buch vom ersten Tag an beziehen und über Amazon ist es inzwischen auch zu bestellen. Klappt alles prima. Wir würden uns freuen, wenn alle, die das Buch inzwischen erhalten haben, eine Rezension schreiben würden. Bislang haben wir folgende Resonanz bekommen: „Das Buch ist großartig. So etwas hätte ich mal vor meiner OP haben sollen.“ (Ulrich Schäfer, Patient mit Erfahrungsbericht im Buch, via Facebook) / „Ich gratuliere zu dem gelungenen Werk. Auch die äußerliche Gestaltung des Buches gefällt mir sehr.“ (Dr. Robert Rainer, Patient mit Erfahrungsbericht im Buch, via e-mail / „Mein Mann hat es sofort mit Beschlag belegt und gelesen. Es ist wirklich gut. Er findet sich in vielem wieder und wird sicher den ein oder anderen Tipp gerne aufgreifen.“ (Kundin, die es ihrem frisch operierten Mann in die Reha gebracht hat).

So, nun genug der Lobhudelei! Wir sind jedenfalls froh, dass wir das Buch in meiner eigenen Edition Rauchzeichen (www.editionrauchzeichen.com) mit einer Startauflage von 5.000 Stück herausgebracht haben. Momentan verteilen wir gerade die 15.000 gedruckten Bestellflyer. Wer uns da noch unterstützen möchte, melde sich bitte per Mail an autoren@mut-zur-neuen-hüfte.de.

Die Autoren Heidi Rauch und Peter Herrchen bei der ersten Buchpräsentation in Bad Aibling.

Die Autoren Heidi Rauch und Peter Herrchen bei der ersten Buchpräsentation in Bad Aibling.

Am 29. September haben wir das Buch beim Gesundheitstag in Bad Aibling erstmals öffentlich vorgestellt. Allerdings vor einem eher kleinen, intimen Kreis. Die Power Point-Präsentation zu unserem halbstündigen Vortrag kann man übrigens auch auf unserer Homepage anschauen. Es handelt sich hier um einen „bewegenden“ Vortrag, in den wir zwei Übungen für das Publikum eingebaut haben. Eine ist der Einbeinstand, den erstaunlich viele Menschen nicht beherrschen. Da wird gewackelt, was das Zeug hält… Und wenn ich mit dem in der Luft schwebenden Bein vor und zurück pendle oder gar eine Acht beschreibe – dann fallen viele fast um! Also, Aufgabe: üben!!!! Das stärkt ungemein die das Hüftgelenk stützenden Muskeln. Ich kann inzwischen minutenlang auf einem Bein stehen – auch dank meines Bellicon-Trampolins (www.bellicon.de), auf dem ich das fast täglich übe, einbeinig die Balance zu halten. Mit wackelnder Unterlage werden die stabilisierenden Tiefenmuskeln natürlich noch mehr gefordert.

Weitere Übungen, die Helga Schadhauser als Model in unserem Buch zeigt, angeleitet von ihrer Tochter, der kompetenten Physiotherapeutin und Ganganalyse-Spezialistin Nicole Gramsl (www.traunmed.de), finden sich in unserem Buch!

Wenn ich jetzt wieder wg. der Verbreitung des Buchs Kontakt habe zu so vielen Ärzten, Reha-Einrichtungen und Hüft-Patienten, kommen natürlich meine Erinnerungen an meine eigene OP-Zeit letztes Jahr wieder hoch. Und tatsächlich: Fast genau vor einem Jahr, am 18. Oktober, habe ich meine zweite TEP links bekommen. Ich schaue auf diese Zeit wirklich dankbar zurück: dankbar, dass es das medizinische Wunderwerk einer künstlichen Hüfte gibt; dankbar, dass ich bei dem inzwischen pensionierten Dr. Jürgen Radke in so guten Operateur-Händen war; dankbar, dass ich in beiden Reha-Klinken, in Bad Heilbrunn und Bad Wiessee, so nette Mitpatienten kennengelernt habe. Hubert, den Grafiker unseres Buchs, Lisbeth, die sogar zur Buchpräsentation nach Bad Aibling kam, etc.

Und natürlich dankbar, dass ich über diesen Blog meinen Mitautor und GbR-Partner Peter Herrchen (www.endoprothese.wordpress.com) kennengelernt habe, ohne den das Buchprojekt „Mut zur neuen Hüfte!“ höchstwahrscheinlich viel länger gedauert hätte. Unsere Zusammenarbeit für das Buch war stets konstruktiv, zuversichtlich, unterstützend, motivierend – rundum eine positive Erfahrung! Jetzt sind wir gespannt, wie sich der Verkauf des Buchs weiter entwickelt. Wir lernen täglich dazu: dass die Post für eine Büchersendung mehr als eine Woche brauchen kann – in die Schweiz sogar 13 Tage (!) wie zur Postkutschenzeit! Konsequenz: Wir verschicken das Buch inzwischen als normale Sendung. Dass die Zustellung einer Palette von 200 Büchern leider über 200 Euro kostet! Dass bei einer Überweisung aus der Schweiz (Nicht-EU-Land!) Unmengen an Gebühren anfallen können…. Nun ja, Lehrgeld nennt man das.

Zum Schluss zwei Kultur-Tipps: Vom 8. bis 29. November findet in Bad Aibling das 13. Internationale Gitarrenfestival „Saitenspruenge“ (www.saitenspruenge.com) statt. Ein Muss für Gitarrenfans! Und dann waren wir im Münchner Circus Krone bei René Marik, dem genial-minimalistischen Comedy-Puppenspieler für Erwachsene. Sein „Nee, nee, nee, nee“-Maulwurf mit dem Sprachfehler steht inzwischen als Handpuppe bei uns im Wohnzimmer und löst bei mir stets einen Lach-Reflex aus. Mittels Crowd-Funding möchte er einen Film mit seinen Figuren drehen. Infos dazu: www.maulwurfn-derfilm.de. Wenn man dafür spendet, heißt das Ergebnis: Lachen garantiert!

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L wie Lob, Lebensleistung, Likes, Langzeiterfahrung und – Limoncello

Länger schon habe ich keinen Titanhüften-Artikel geschrieben, denn unser Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ ist in der Schlusskorrektur-Phase. Da schauen Freunde und Bekannte drüber, sehen Buchstabendreher, falsche Trennungen oder so genannte „Hurenkinder“, d. h. vereinzelte Zeilen am Seitenende oder -anfang, die es bei einem schön gestalteten Werk nicht geben soll. Und schön gestaltet soll es sein, unser Mutmach-Buch. Denn wir werden es nicht nur als E-Book veröffentlichen, wo – zumindest beim normalen Kindle – alles nur in grau-schwarz erscheint. Nein, wir stürzen uns in Unkosten und drucken vierfarbig: fast 250 Din A 5-Seiten mit 270 Fotos! Das erste Werk meiner Edition Rauchzeichen geht am 10. September in einer Startauflage von 5.000 Stück (!) in Druck.

Mut dazu hat uns das Lob von Fachleuten gegeben. Denn natürlich haben wir es auch „unseren“ Ärzten zum Lesen gegeben, die im Buch vertreten sind. So hat mein Operateur Dr. Jürgen Radke gemailt: „Gratuliere, es ist eine kurzweilige, gut zu lesende kleine Abhandlung – ein wirklicher Mutmacher für die Entscheidung zur Endoprothesen-Operation – geworden. Mir gefällt besonders der Hinweis auf die notwendige Eigeninitiative des Patienten als Schlüssel für eine rasche Rehabilitation. (…) Die Darstellung einzelner Patienten ist deshalb sehr instruktiv.“ Danke noch einmal an dieser Stelle, Dr. Radke – für dieses Lob und für meine beiden wunderbar funktionierenden Titanhüften.

Danke für seine Lebensleistung hat auch das Rotkreuzkrankenhaus München ihrem jahrzehntelangen „Hüft-Papst“ Dr. Jürgen Radke mit einer großen Abschiedsfeier gesagt. Denn in diesem Frühjahr ist der 75-jährige Grandseigneur in Pension gegangen. Sein Sohn Dr. Stefan Radke, seit sechs Jahren bereits an seiner Seite, übernimmt nun die Aufgaben des Vaters in der Gemeinschaftspraxis.

Mut haben uns auch die zahlreichen Vorab-Bestellungen für das Buch gemacht. Denn mein Mitautor Peter Herrchen, dessen IT-Fähigkeiten hier zum kreativen Einsatz kommen, hat auf unserer Homepage www.mut-zur-neuen-hüfte.de unseren Bestellflyer zum Download eingestellt – und siehe da: per Post und Mail trudeln die ersten Bestellungen ein. Danke dafür! Ende September gehen die Bücher in den Versand.

Peter hat sogar eine Facebook-Seite ins Leben gerufen, die er zusammen mit meinem Mann „administriert“. Denn ich bin eine bekennende Facebook-Ablehnerin. Trotzdem freue ich mich natürlich über die bereits über 20 „Likes“ – auch von Menschen, die (noch) gar keine neuen Hüften brauchen. Überhaupt empfehle ich das Buch schon jetzt als Weihnachtsgeschenk – auch für Menschen ohne Hüftprobleme. So hat eine Freundin, die eher an Rückenschmerzen leidet, gemeint, sie hätte wertvolle Tipps für ihr Leiden schon allein dank der Lektüre dieses Blogs bekommen. Und meine 84-jährige Mutter, deren strengem Rechtschreib-Korrektur-Auge kein fälschlich doppelter Buchstabe entgangen ist, meinte, dass sie die 15 Erfahrungsberichte im Buch wirklich sehr gefesselt hätten. Besonders die Schicksale mit langer Leidenszeit haben sie berührt. Und die euphorische Freude über die neue Lebensqualität mit einer TEP.

Schließlich kommen in dem Buch sportlich aktive Menschen zu Wort, die alles wieder machen können: Reiten, Laufen, Tour de France-Gipfel er-fahren, Kitesurfen, Bergsteigen, Freeride-Skifahren, Golf spielen oder Triathlon. Dank des Kapitels „Ganganalyse“ geht meine Mama übrigens jetzt bewusster und ist ganz erstaunt, was das in ihrem Körper bewirkt. „Ist das normal, dass man davon einen Muskelkater im Po bekommt?“ Ja, wenn sich nach einer Runde Minigolf ein Muskelkater in den Armen meldet, dann gibt es offensichtlich etliche Muskeln, die nicht so richtig gefordert werden im Alltag…. Aber wenn ich im Alter von 84 Jahren noch so fit sein sollte wie mein Mütterchen, bin ich ntotal froh. Die Chancen stehen gerade mit den TEPs gut. Denn in unserem Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ gibt es natürlich auch Menschen mit Langzeiterfahrung: Alfred z. B. hat seine erste TEP seit 22 Jahren seine zweite seit 13 Jahren – und spielt mindestens drei Mal pro Woche schmerzfrei und mit Begeisterung Golf.

Sonnengelber Limoncello verlängert den Sommer...

Sonnengelber Limoncello verlängert den Sommer…

Darauf trinke ich jetzt einen Limoncello. Denn wir sind gerade für eine Woche nach Italien gefahren, wo wir den sonnengelben Zitronen-Likör inzwischen selbst herstellen. Auch das übrigens ein tolles Weihnachtsgeschenk – Bestellungen nehmen wir gern entgegen. Denn mit unseren Vorräten könnten wir leicht die Lebensdauer einer TEP bestreiten – 25, 30 Jahre und mehr!

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G wie Ganganalyse – und mir geht`s gut

Geht es Ihnen gut? Es geht nicht. Geh` weiter… Lauter Ausdrücke rund ums Gehen, aber keiner fragt: Gehen Sie gut? Gut im Sinne von „richtig“. Die Antwort würde auch in den seltensten Fällen heißen: Ja, danke, ich gehe gut. Wir wissen es nämlich eigentlich nicht – bis es uns eben nicht mehr gut geht. Ehe wir hier weitere Wortspiele rund ums Gehen kreieren und uns auf dünnes linguistisches Eis begeben – an dieser Stelle soll es um die Wichtigkeit einer Ganganalyse für Hüft-Patienten gehen. Haben Sie`s bemerkt: „Es soll gehen…“ Nein – ich, Du, er, sie, es, wir, ihr, sie sollen gehen, nämlich aktiv, bewusst und damit hüftschonend.

Ich habe also eine Ganganalyse gemacht, neun Monate nach meiner zweiten Hüft-OP. Dazu bin ich nach Traunreut gefahren, ins Traunmed Sport- und Rehazentrum von Josef Schadhauser, dem Mann mit den „goldenen Händen“, der so manch prominentem Sportler geholfen hat (www.traunmed.de). Die Ganganalyse im Traunmed-Ganglabor macht seit 12 Jahren seine Tochter Nicole Gramsl, ihres Zeichens Physiotherapeutin mit dem „goldenen Blick“. Ihrem scharfen Auge entgeht nichts. Fast bräuchte sie gar keine Videoaufnahme. Aber der Patient ist denn doch verblüfft, wenn er sich da auf dem Bildschirm sieht, wie er über das Laufband geht. Und die Kamera ist unbestechlich, sie registriert feinste Abweichungen vom „richtigen“ Gangbild. Als ich mich da nämlich laufen sah, konnte ich mit bloßem Auge nichts Falsches erkennen. Schließlich haben mir viele Menschen in meiner Umgebung einen einwandfreien Gang mit meinen beiden TEPs bestätigt.

Mein Fersenauftritt auf dem Laufband vorher.

Mein Fersenauftritt auf dem Laufband vorher.

Tja, und dann kam`s doch raus: Ich setze meine Füße nicht richtig auf, d. h. ich rolle nicht von der Ferse über die Fußsohle bis zu den Zehen ab, sondern „stampfe“ mit dem ganzen Fuß auf und hole meine Dynamik anstatt aus der Hüfte aus den Füßen und dem Knie. Trüge ich nicht Kleidergröße 38, sondern ein paar Kilos mehr auf meinen Hüften, wäre das auf die Dauer im wahrsten Sinne des Wortes belastend für Füße und Knie. Aber richtig toll für die künstlichen Hüften ist so ein „zackiger“ Gang auch nicht. Nicole weiß glücklicherweise Abhilfe. Dazu setzt sie nicht ihren scharfen Blick, sondern ihre zupackenden Hände ein. Die greifen sich den Fuß und malträtieren die Fußsohle. Ich habe nicht gewusst, dass der Druck auf die Sehnen und Faszien in der Fußsohle derart wehtun kann. Danach war die Achillessehne dran. Ich wäre am liebsten an die Decke gegangen. Mit geschickten Griffen befreit sie dann das Sprunggelenk von seiner Blockade – und siehe da, ich konnte plötzlich viel entspannter auftreten. Gut fühlte sich das an.

Mein Fersenauftritt nach der "Fuß-Befreiung" und nach Anleitung zum richtigen Gehen.

Mein Fersenauftritt nach der „Fuß-Befreiung“ und nach Anleitung zum richtigen Gehen.

Das Ergebnis am Bildschirm vorher-nachher war deutlich. Fazit für mich: Ich achte nun tatsächlich darauf, beim Gehen bewusst die faulen Pomuskeln einzusetzen. Kann ja nicht schaden, so ein Knackarsch. Ich denke daran, die Zehen zuerst anzuheben und versuche dann, sanft abzurollen, Bodenkontakt zu halten und die Hüfte nach vorn über den Fuß zu bringen. Als ich vor den Hüft-OPs noch Schmerzen hatte, bin ich garantiert zur Seite ausgewichen und habe nach außen geschoben. Aber nun darf der Körper sich wieder an die Zeit erinnern, als das Gehen leicht und federnd ging.

Nicole sagt dazu, das richtige Gehen sei in unserem Gehirn schon programmiert. Es ist nur leider verloren gegangen. Nun ist es an uns, die Hirnzellen wieder daran zu erinnern, was sie dereinst abgespeichert haben. Und irgendwann ist dieser so mühsam klingende Neulern-Prozess wieder automatisiert. Aber ich kann Ihnen versichern: Das Üben des richtigen Gehens macht Spaß! Wer das genauer nachlesen will, dem empfehle ich jetzt schon unser Buch „Mut zur neuen Hüfte!“, das in diesen Tagen Redaktionsschluss hat und dann in die Produktionsphase geht. Infos: www.mut-zur-neuen-hüfte.de. Darin wird man auch viele Fotos sehen mit Nicole Gramsl, die ihre Mutter Helga Schadhauser zu Physio-Übungen für die Hüfte anleitet. Nach diesem Foto-Termin hat Helga übrigens gemerkt, dass ihre Hüfte schlechter ist als gedacht…

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