Training vor der Hüft-OP – eine Erleichterung!

Ich nehme mal wieder einen Artikel aus der Süddeutschen Zeitung vom Wochenende (7./8. 9. 2019) zum Anlass für einen Blogbeitrag. Titel: „Training vor der OP. Ärzte testen das Konzept der Prähabilitation: Kranke bauen ihre Muskeln auf, bevor sie unters Messer kommen.“

Einbeinstand-Übung mit Birgit Ferber-Busse beim Fototermin 2013 für unser zweites Buch.

Wie freue ich mich, dass ich 2011 bei einer Manual-Therapeutin in Erding war, die mir dringend eine ambulante Reha v o r der Hüft-OP empfohlen hat. Und dass mein Orthopäde ein Befürworter dieser Maßnahme war, so dass meine gesetzliche Krankenkasse AOK das auch genehmigt hat. Danke Birgit Ferber-Busse und danke Dr. Kurt Dworschak, beide Erding. Birgit zeigt übrigens in unserem Mutmach-Ratgeber „Mut zum neuen Knie!“ mit mir zusammen Beweglichkeitsübungen. Können auch Hüft-Patienten machen!

In seinem jüngsten Blog-Beitrag berichtet mein lieber Mitautor Peter Herrchen, der heute, 8. 9., Geburtstag feiert (selber Jahrgang wie ich), ebenfalls über die Segnungen guter Manual-Physio-Therapie  – am Beispiel seiner Frau, deren Beschwerden mit einfachsten Mitteln gelindert werden konnten! Vor allem auch dank eines Arztes, der sich Zeit genommen hat für das Gesamtbild (in diesem Fall Gangbild) und „kreativ“ an das Problem herangegangen ist.

Tatsächlich ist es auch meine Erfahrung, dass es meist die „Physios“ sind, die sich viel mehr Zeit nehmen und viel mehr bewirken können als der Orthopäde, der in seiner Sprechstunde gar nicht die Zeit (und den Willen?) hat, sich rundherum mit dem Patienten zu beschäftigen.  Ausnahmen, s. oben, bestätigen die Regel. Die Empfehlung für eine Prähabilitation wäre jedenfalls kein großer Akt. Fordern Sie das ein! Vielleicht stöhnt die Krankenkasse. Aber besonders bei Patienten, die wieder berufstätig sein wollen und sollen, ist das eigentlich kein Problem.

Olympiasieger Klaus Wolfermann, 73, glücklich mit zwei Hüft-TEPs seit 2000.

Speerwurf-Olympiasieger Klaus Wolfermann, 73, glücklich wieder Golf spielend mit zwei Hüft-TEPs seit 2000. Hier 2019 bei einem Turnier mit Heidi Rauch.

Die im SZ-Artikel vorgestellte Hüft-Patientin ist eine 69-jährige Arthrose-Betroffene, die drei Monate vor dem Eingriff mit dem Training beginnt. Im Rahmen eines Pilotprojekts an der Klinik des König-Ludwig-Hauses in Würzburg übrigens. Es geht darum, die Beweglichkeit nicht zu verlieren. Denn die Schmerzen in der Hüfte schränken die Bewegungsfähigkeit schon sehr ein, besonders, wenn man zu lange gewartet hat mit der Entscheidung für die künstliche Hüfte.

An dieser Stelle noch einmal meine dringende Empfehlung: Warten Sie nicht zu lange! Worauf denn? Dass sich das Gelenk noch mehr zerstört? Dass Sie nach der OP noch langsamer wieder auf die Beine kommen? Dass Sie noch länger nicht am Leben teilnehmen können? Aktuell habe ich eine Freundin, der ich schon gar nicht mehr beim Humpeln zusehen kann. Von allen Seiten bekommt sie wohlmeinende Ratschläge, Tipps, unser Mutmach-Buch „Mut zur neuen Hüfte!“. Aber sie fährt lieber 20 Meter (!) mit dem Fahrrad (z. B., um eine Mülltüte in die Mülltonne zu werfen!), hält sich in der Wohnung an allen Möbeln fest etc. Es ist nicht zum Ansehen!

In diesem Fall käme eine Prähabilitation schon viel zu spät. Ich wage sogar zu behaupten, dass die Erfolgsaussichten der dringend nötigen OP mit jedem Tag schwinden. Also meine wirklich inständige Bitte, mein Appell: Kümmern Sie sich rechtzeitig um ihre Gesundheit und Beweglichkeit! Wenn das Röntgenbild – ja, das reicht!!! – die eindeutige Diagnose Cox-Arthrose zeigt, ist eine Hüft-TEP eine Erlösung! Sie brauchen dann auch keine MRT oder CT mehr, um die Diagnose zu untermauern. Nur Mut brauchen Sie, Zuversicht, eine positive Einstellung – und natürlich einen Operateur Ihres Vertrauens mit viel Erfahrung!

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern einen bewegungsfreudigen Herbst!

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Ab ins Grüne – und 80 ist das neue 60!

„Wald, Wiesen, Wohlbefinden“ titel die Süddeutsche Zeitung vom 14. Juni 2019 auf ihrer Wissensseite. Hintergrund ist eine groß angelegte britische Studie, in der herausgefunden wurde, dass zwei Stunden pro Woche im Grünen die Seele stärken! Dabei ist der eigene Garten ausdrücklich ausgenommen. Denn es geht natürlich auch um Bewegung – im Wald, Park oder ähnlichen Landschaften.

Bergblumenwiese am Golfplatz Berchtesgaden

Bergblumenwiese am Golfplatz Berchtesgaden

„Ähnliche Landschaften“ sind für mich Golfplätze. Ja, denn entgegen landläufiger Meinung sind das über 60 Prozent natürlich belassener Flächen (rechts und links von gemähten Fairways und Grüns), wahre Refugien für seltene Fauna und Flora. Wenn ich für 9 Löcher zwei Stunden über den Platz gegangen bin, fühle ich mich erholt und glücklich. Meine Blicke konnten über sattes Grün schweifen und über blühende Blumenwiesen neben den Spielbahnen. Ich habe Fasane, Blesshühner, Enten und Vögel gesehen, Insekten summen gehört und Frösche quaken.

Ein Refugium für Bienen sind die Wiesen des Golfclubs München Eichenried.

Ein Refugium für Bienen sind die Wiesen des Golfclubs München Eichenried.

In meinem Golfclub München Eichenried, in dem ich seit 1988 Mitglied bin, ist unser Geschäftsführer Wolfgang Michel ein erklärter Naturfreund und Naturschützer. Das eigens entwickelte Bienen-Logo „Wir fördern Artenvielfalt“ setzt er ein, wo es geht, um uns alle zu sensibilisieren. Am Empfang im Clubhaus werden Samen-Säckchen zur Aussaat verkauft, von der Allianz ist eine Streuobstwiese angelegt worden – und unser Vize-Headgreenkeeper Willi ist Hobby-Imker mit 100 Bienenvölkern auf unserem Platz! Der Eichenrieder Honig ist exzellent und sooo gesund.

Hüft-OPs Ü 80 werden immer häufiger

Spätestens drei Monate nach einer Hüft-OP kann man übrigens problemlos wieder Golf spielen. Erst gestern sprach mich ein über 80-jähriges Clubmitglied mit neuer Hüfte darauf an, wie er sich wieder auf seinen Sport freut. Apropos Alter: Das Klientel der Chirurgen wird immer älter. Anlass für diese Meldung war ein  Chirurgenkongress im Frühjahr in München. Inzwischen ist rund jeder 10. Empfänger eines neuen Hüftgelenks 85 oder älter! PD Dr. Andreas Strauß von der Orthopädie und Unfallchirurgie am Uniklinikum Bonn sagte dazu in einem Symposium über Alterschirurgie, das den Zusatztitel trug „80 ist das neue 60“: „Endoprothesen machen auch in diesem Alter oft noch Sinn. Bei einer sorgfältig selektierten Klientel sind ähnliche funktionelle Ergebnisse zu erreichen wie bei Jüngeren.“

Bewegung unter Bäumen: Golfspielen trainiert die verschiedensten Muskeln.

Bewegung unter Bäumen: Golfspielen trainiert die verschiedensten Muskeln.

Allerdings steigt mit dem Alter auch die mögliche Komplikationsrate. Um dem entgegenzuwirken, gibt es inzwischen das sogenannte Patient Blood Management (PBM).  Ziel von PBM ist es, die Patienten optimal auf die OP vorzubereiten und Blutverluste während des Krankenhausaufenthalts zu minimieren. Dazu wird im Vorfeld des Eingriffs der Hämoglobinwert ermittelt. Beträgt er unter 12 mg/dl und ist die Ursache z. B. ein Eisenmangel, wird dieser vor der OP ausgeglichen.

Außerdem wird eine „Prähabilitation“ empfohlen. Dieses Konzept stellte Prof. Dr. Stefan Breitenstein vor, Chefarzt der Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie am Kantonsspital Winterthur. Es handelt sich dabei um eine Art Reha, die aber vor dem Eingriff stattfindet. Das Ziel ist es, durch ein mehrwöchiges Training vor der OP die kardiovaskulären, muskulären und respiratorischen Voraussetzungen bei den Patienten zu verbessern – und damit die postoperative Komplikationsrate zu senken und für eine bessere und schnellere funktionelle Erholung danach zu sorgen.

Stärkt die Seele: Klatschmohnwiese

Stärkt Augen und Seele: Klatschmohnwiese

Für das präoperative Training empfiehlt Dr. Breitenstein eine leichte tägliche Anstrengung von ca. 30 Minuten oder 3 x 10 Minuten. Zeil sind 150 Minuten pro Woche, also rund 2,5 Stunden – s. oben. Dabei sollten die trainierten Muskelgruppen täglich wechseln, um eine adäquate Erholung zu gewährleisten. Auch Bewegungsziele wie 10.000 Schritte täglich seien hilfreich. Also: ab ins Grüne – ob auf dem Golfplatz, im Wald oder über die Wiesen!

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Bewegung macht gute Frühlingslaune!

Das informelle TEPFit-Treffen in Berlin hat bei herrlichem Wetter mit 17 künstlichen Hüften in Berlin stattgefunden – mit viel Spaß bei Yoga, Zumba Gold (ohne Sprünge und Rotationen) und beim Rahmenprogramm: Olivenölschule am Vorabend, Sardinenbar am Abschlussabend. Hier die Foto-Galerie dazu:

Tatsächlich hat mir Zumba Gold am meisten Spaß gemacht. In der Wintersaison werde ich mir einen Kurs suchen. Aber im Frühling und Sommer ist erst einmal Outdoor-Sport angesagt, bei mir Golf und Radfahren.

Ich wünsche allen eine bewegungsfreudige Zeit!

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Ein paar Events weniger….

Der 3. TEPFIT-Gesundheitsworkshop in Berlin ist abgesagt.

Aber um die bereits Angemeldeten nicht zu enttäuschen, treffen wir uns „einfach so“ in Berlin, d. h. am 5. und 6. April gibt es ein „abgespecktes Programm“: Am Freitagabend Olivenölschule im privaten Rahmen, am Samstagnachmittag Yoga & Zumba Gold mit Olivia (s. Foto), am Samstagabend Abendessen in der Sardinenbar. Wir sind insgesamt 16 Personen. In die Sardinenbar kommen sogar noch ein paar mehr Berliner.

Wir finden die Absage schade, wollten aber den drei Fachärzten nicht zumuten, vor einem so kleinen Kreis ihre Vorträge zu halten. Fazit für mich: Am 7. April beginnt mein Event-Organisations-Sabbatical. Ich hatte sowieso schon sämtliche feste Olivenölschul-Termine in unseren beiden Kochschulen in München und Berlin abgesagt, ebenso die Organisation aller Golfturniere (Bella Italia und „Golf & Bridge“). Nun werde ich auch nichts mehr im Gesundheitsbereich organisieren. Aufwand und Ertrag (nicht finanziell, eher von der Resonanz her) stehen einfach in keinem Verhältnis.

Enrico Belleggia legt das weiche Kalbsleder über einen Leisten, der auch an Hallux Valgus-Füße angepasst werden kann

Enrico Belleggia legt das weiche Kalbsleder über einen Leisten, der auch an Hallux Valgus-Füße angepasst werden kann

Gern bin ich weiterhin als vortragender Gast oder Sponsorin bei einigen Events dabei, so beim Arthrose-Wochenende in Kitzbühel vom 17. bis 19. Mai, bei dem unsere Tiroler Arthrose-Blogger-Freundin Barbara Egger involviert ist, oder beim Ladies Golfturnier in Pfaffing bei Wasserburg am 16. Mai oder beim „Red Tee“-Turnierserien-Finale am 16. September im GC Thalkirchen. An beiden Golfturnieren gibt es die von mir exklusiv in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertriebenen Belleggia-Golf- und Freizeitschuhe zu gewinnen.

Gerade habe ich an einem vorfrühlingshaften Tag wieder in diesen handgefertigten Schuhen mit den integrierten Stützstiften in der Sohle Golf gespielt und kann nur sagen: Die Stabilität und Balance sind exzellent! Das ist Balsam für meine beiden Titanhüften, die nach der Runde total entspannt sind. „Wunderbar“, wie Schuhmodellist Enrico Belleggia in den Videos sagt, die es auf unserer Homepage www.wunsch-schuh.com zu sehen gibt.

Mein Mann und ich bei unserer letzten Olivenölschule in der Bio-Kochschule Friedrich in Berlin

Mein Mann und ich bei unserer letzten Olivenölschule in der Bio-Kochschule Friedrich in Berlin

Mein Mann Michael Konitzer und ich setzen uns auch weiterhin für eine gesunde Ernährung mit ehrlichem Olivenöl ein, d. h. man kann uns gern privat für Degustations-Kochabende buchen. Mehr denn je halte ich eine mehrheitlich fleischlose mediterrane Kost für unsere Gelenke und unsere Gesundheit für unerlässlich.

Ganz herzlich empfehlen möchte ich das Buch „Der Ernährungskompass“ von Bas Kast, einem Wissenschaftsjournalisten, der sämtliche Ernährungsstudien zusammengetragen und ausgewertet hat. Wunderbar geschrieben, völlig unideologisch, nicht missionarisch, sondern aufklärerisch im besten Sinne.

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Drei Fachvorträge in Berlin am 6. April 2019 – und ein paar Alltagsübungen

Das Programm für unseren 3. TEPFIT-Gesundheitsworkshop in Berlin vom 5. bis 7. April 2019 ist komplett. Ab sofort kann man sich dafür hier anmelden.

Dr. Tobias Winkler,  Leiter Muskuloskeletale Zelltherapie an der Charité, bekommt von mir unsere Mutmach-Ratgeber zur Lektüre.

Dr. Tobias Winkler, Leiter Muskuloskeletale Zelltherapie an der Charité, bekommt von mir unsere Mutmach-Ratgeber zur Lektüre.

Am Haupttag, Samstag, 6. April 2019, gibt es gleich drei Fachvorträge von Dottores der Charité – zu den Themen Knie, Infektiologie und Stammzellenforschung. Danke, Dr. Tobias Winkler, dass die Kollegen so spontan mit dabei sind. Sie werden jeweils 20-minütige Impulsvorträge halten, so dass genügend Zeit für individuelle Fragen bleibt.

Anschließend gibt es einen Ortswechsel mit Fußweg und Trambahnfahrt, damit die ca. 30 Teilnehmer nicht einrosten….

Meine Yoga-Lehrerin im Golfclub München Eichenried, Patricia Heinlein, bereitet mich auf Berlin vor...

Meine Yoga-Lehrerin im Golfclub München Eichenried, Patricia Heinlein, bereitet mich auf Berlin vor…

Am Nachmittag stehen Yoga und Zumba Gold auf dem Programm. Dazwischen bleibt Zeit für Sightseeing, Kulinarisches und gegenseitigen Austausch. Am Sonntag, 7. April, empfehle ich jedem vor der Abreise noch einen Wellness-Besuch im wunderschönen Vabali Spa, gleich hinter dem Berliner Hauptbahnhof.

Optional ist am Vorabend unsere Olivenölschule in der Privatwohnung von Kirsten Lorenzen, die in unserer Neuauflage von „Mut zur neuen Hüfte!!“ auf den Seiten 241 ff ihre Geschichte erzählt unter dem Titel „Die Psyche war nicht die Ursache“. Hier ist die Teilnehmerzahl auf 12 bis maximal 14 Personen begrenzt. Eine schnelle Anmeldung lohnt sich also, wenn man mehr über gesunde Ernährung für die Gelenke erfahren will.

Dann drehen mein lieber Mitautor Peter Herrchen und ich gerade unabhängig voneinander in Wiesbaden und Erding ein paar kleine Videoclips zu Alltagsübungen, die leicht zu Hause ohne großes Equipment nachzumachen sind. Die kann man auf meiner Facebook-Seite ebenso sehen wie auf Instagram, wo ich als rauch66 aktiv bin. Demnächst gibt es sie auf unserem YouTube-Kanal.

Eine Übung: freihändiges Aufstehen auf zwei oder einem Bein.

Eine Übung: freihändiges Aufstehen auf zwei oder einem Bein.

Denn gerade im Winter gilt: Stabilität und Balance trainieren, damit Laub- oder Schneehaufen, Baumwurzeln oder sonstige Hindernisse nicht zu gefährlichen Stolperfallen werden.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine schöne Adventszeit!

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1. Salzburger Arthrosetag 9. 11. 2018 und MBST Kernspinresonanz-Therapie

Die Tiroler Bloggerin Barbara Egger, selbst von Rhizarthrose (Daumengelenk) geplagt, ist in ihrer österreichischen Heimat sehr engagiert in der Organisation von Informationsveranstaltungen zum Thema Arthrose. Allein in Deutschland leiden 19 Millionen Menschen an chronischen Gelenkerkrankungen! Letztes Jahr waren mein lieber Mitautor Peter Herrchen und ich schon zu einem Vortrag im Zillertal, dieses Jahr halte ich allein die Stellung beim 1. Salzburger Arthrosetag am Freitag, 9. 11., im Hotel Heffterhof, Maria-Cebotari-Str. 1-7.

Geboten ist ein umfangreiches Vortragsprogramm sowie Informationsstände. Einer davon ist von 14 bis 17.30 Uhr mit mir besetzt zur Präsentation unserer Bücher „Mut zur neuen Hüfte!“ und „Mut zum neuen Knie!“. Zu diesem Thema referieren etwa um 16.40 Uhr die Fachärzte Prof. Dr. Thomas Freude und Dr. Thomas Hofstädter. Um 17.10 Uhr geht es um die maßgeschneiderte Knieprothese. Diesen Vortrag hält der Haupt-Organisator des Informationstages, Priv. Doz. Dr. Ralf Rosenberger.

Wie immer aktiv mit Doppel-Titanhüfte: Golf hält fit und beweglich.

Wie immer aktiv mit Doppel-Titanhüfte: Golf hält fit und beweglich.

Natürlich geht es auch um unsere Lieblingsthemen, nämlich Sport mit TEP, am Beispiel von Golf und E-Bike (17.30 Uhr), um Ernährungstipps uvm. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung per Mail freut die Organisatoren: lki.un.event@tirol-kliniken.at.

Passend zum Motto des Arthrosetags „Integrative Medizin: Vorbeugen, Selbsthilfe, Therapie“, möchte ich an dieser Stelle die Kernspinresonanz-Therapie MBST vorstellen, die mir der Münchner Hüft-Operateur Dr. Raimund Völker nähergebracht hat. Die Abkürzung steht für Multi-Bio-Signal-Therapie und basiert tatsächlich auf der bekannten Diagnose-Methode MRT (Magnetresonanz-Therapie).

Noch ohne E-Unterstützung, aber natürlich mit Helm: Radfahren geht immer!

Noch ohne E-Unterstützung, aber natürlich mit Helm: Radfahren geht immer!

Wenn im betroffenen Gelenk noch Knorpelzellen vorhanden sind, vorwiegend bei Arthrose-Stufe 1-3 (beginnende Arthrose, Sportunfall-Folgen), kann diese Therapie geschwächte Knorpelzellen aktivieren und zur Selbstregeneration anregen. Die Strahlung ist 10.000 Mal schwächer als zur Untersuchung des Körpers mittels einer klassischen MRT, d. h. man ist keinerlei schädlicher Strahlung ausgesetzt. Eine Behandlung dauert 60 Minuten und muss sieben bis neun Mal wiederholt werden. Leider übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten nicht.

Neben der Behandlung von Arthrose, auch zur Prävention, berichtet Dr. Völker von guten Erfahrungen bei Bandscheibenvorfällen, Sportverletzungen und Osteoporose. Die MBST-Behandlung lindert nicht nur die Schmerzen, sondern geht direkt an die Ursachen der Arthrose, was vielen Betroffenen Mut machen sollte. Getreu unserer Devise: nicht zu lange warten, sondern rechtzeitig aktiv werden.

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3. TEPFIT-Gesundheitsworkshop in Berlin: 5.-7. April 2019 – und Zahn-Implantate

Es ist zwar noch ein bisschen hin, aber wie sagt man neudeutsch so schön: Save the date! Ich bin nämlich gerade in meiner Heimatstadt Berlin und plane unseren 3. TEPFIT-Gesundheitsworkshop für das Wochenende 5. bis 7. April 2019 (!). Nach Erding und Hagen nun also Berlin, das ja bekanntlich immer eine Reise wert ist….

Der Raum, den wir für unser bewegungsfreudiges Programm gebucht haben, ist denn auch typisch Berlin: Das Ballettstudio Dock 11 liegt im Bezirk Prenzlauer Berg, Kastanienallee 79, im 2. Hinterhof eines mit Graffiti verschönerten und noch nicht gentrifizierten Backstein-Altbaus. „Coole Location“ also. Hier wird es am Samstag, 6. April, für die Teilnehmer nachmittags Yoga und Zumba geben. Wahrscheinlich mit der Lehrerin von Ulrike Steyer, Admin der geschlossenen TEPFIT-Facebook-Gruppe, die mein Mitautor Peter Herrchen ins Leben gerufen hat.

Und wer sind die Teilnehmer? Menschen mit Hüft- oder Knie-TEP, vor oder nach der OP. Denn es geht um Erfahrungsaustausch untereinander – und um bewegungsfreudigen Spaß miteinander! 20 bis 25 Personen waren wir stets – und es sind etliche „Wiederholungstäter“ dabei.

Den ärztlichen Fachvortrag wird es in der Berliner Charité geben. Davor steht ein Besuch im Medizinhistorischen Museum der Charité auf dem Programm: Hier sind zum Thema „Arthrose“ natürlich auch Hüft- und Knie-Endoprothesen in Vitrinen ausgestellt.

Am Freitagabend erleben die Teilnehmer optional ein kulinarisches Highlight: Olivenölschule in privatem Rahmen mit mir und meinem lieben Mann Michael. Es wird gemeinsam gekocht, getrunken und gegessen. Nebenbei lernt man so einiges über gesunde Ernährung und über „ehrliches Olivenöl“, wie wir es unter der Marke Olio Piceno aus den mittelitalienischen Marken importieren.

Heidi mit Ulrike vor den Sardinenbüchsen in der Berliner Sardinenbar

Heidi mit Ulrike vor den Sardinenbüchsen in der Berliner Sardinenbar

Apropos Essen: Da habe ich noch eine weitere „coole Location“ ausgesucht, nämlich die originelle Sardinenbar in Berlin-Schöneberg. Und Sonntag, vor der Abreise, wird es optional noch eine kleine Stadtführung per Leih-Fahrrad geben. Denn es geht ja schließlich um sportliche Bewegung mit unseren künstlichen Gelenken, um sie möglichst lange „in Schuss“ zu halten.

Leider drohen mit 60 plus auch noch weitere Ersatzteile, nämlich Zahn-Implantate. Meine erste OP für einen neuen Backenzahn oben rechts steht am 21. September an. Es gab eine ausführliche Beratung, die natürlich auch meine beiden Titanhüften zum Thema hatte. Für den Kieferchirurgen war es ganz klar, dass ich Antibiotika vor dem Eingriff nehmen muss. Da ich die Variante „Dämmerschlaf“ gewählt habe, wird mir das Antibiotikum mit dem leichten Narkosemittel intravenös verabreicht, was deutlich schonender für den Magen ist. Danke!

Wer Interesse an unserem TEPFIT-Gesundheitsworkshop 2019 in Berlin hat, kann sich gern bei mir melden. Anfang September werden wir wohl das fertige Programm inklusive der Kosten rundmailen können – und auch auf unseren verschiedenen Social Media-Kanälen veröffentlichen. Bis dahin wünsche ich allen Leserinnen und Lesern noch einen bewegungsfreudigen Sommer!

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