Bewegende Momente beim 2. TEPFIT-Workshop von uns Buchautoren

25 fröhliche Hüft-TEPler trafen sich am 24. Februar 2018 in Hagen und erlebten im wahrsten Sinne des Wortes bewegende Momente voller Schwung: schwingend auf dem Bellicon-Trampolin, swingend mit den grünen Gute Laune-Smovey-Ringen und schwungvoll gehend mit Faszien-Unterstützung.

Kompetent informierte Prof. Dr. Katthagen die Teilnehmer u. a. auch über Konchentransplantate.

Kompetent informierte Prof. Dr. Katthagen die Teilnehmer u. a. auch über Konchentransplantate.

Der von mir und meinem Mitautor Peter Herrchen organisierte 2. TEPFIT-Gesundheitsworkshop im top-ausgestatteten Arcadeon-Tagungshotel war ein voller Erfolg. Den Auftakt machte ein sehr informativer Vortrag von Prof. Dr. Bernd-Dietrich Katthagen, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hüft- und Knie-Endoprothetik aus Dortmund. Er weckte das Interesse der Teilnehmer vor allem mit den Aussichten auf das digitale Zeitalter in der Endoprothetik, das mit passgenauen 3 D-Endoprothesen sowohl für Hüften als auch für Knie gerade erst angefangen hat. Er sprach ganz im Sinne unseres Mutmach-Ratgebers „Mut zur neuen Hüfte!!“ : „Bei keiner OP ist die Lebensqualität bei den Patienten so angestiegen wie bei der Hüft-OP. Wir reden hier auch von einer Verlängerung der Lebenserwartung.“

Sportlich aktiv auf dem Trampolin

Seit 2010 starte ich schwungvoll in den Tag mit meinem Bellicon-Trampolin.

Seit 2010 starte ich schwungvoll in den Tag mit meinem Bellicon-Trampolin.

Der großzügige Tagungsraum verwandelte sich danach flugs in ein Fitness-Studio, als Trainerin Nadine Abel mit 15 bunten Bellicon-Trampolins anrückte. Alle Teilnehmer schwangen fröhlich im Takt und fühlten sich im wahrsten Sinne des Wortes beschwingt. Das Auf und Ab des Körpers auf der weichen Matte, die an gelenkschonenden Gummiringen aufgehängt ist, sorgt abwechselnd für An- und Entspannung der Muskeln. Verkrampfungen lösen sich, die Bandscheiben freuen sich, der Stoffwechsel wird angeregt. Wie meinte Peters Frau ganz begeistert? „Mein Nacken tut mir gar nicht mehr weh!“ Was will man mehr?

In die gleiche Richtung zielt auch der „Vibroswing“ der grünen Smoveys-Ringe, die Trainerin Riitta Skorzewski mitgebracht hatte.

Mit den Smoveys kam der Kreislauf in Schwung!

Mit den Smoveys kam der Kreislauf in Schwung!

Der österreichische Erfinder der Spiralschläuche, in denen vier Stahlkugeln rollen, hat seine Parkinson-Krankheit damit aufhalten können. Die TEPFITten Teilnehmer, übrigens fast alle Mitglied in der geschlossenen TEPFIT-Facebook-Gruppe mit weit über 2.000 Mitgliedern, schwangen die Arme voller Enthusiasmus und mussten dazu in die Knie gehen oder die Beine vor und zurück schwingen. Super für die Koordination und die Balance.

Faszien-Spezialist Robert zeigte an Karin, wie er die tiefer liegenden Faszien aktivieren kann.

Faszien-Spezialist Robert zeigte an Karin, wie er die tiefer liegenden Faszien aktivieren kann.

Um die richtige Körperbalance ging es dann auch bei der Faszienarbeit, die der zertifizierte Rolfer™ Robert Gantke erklärte und an „Model“ Franziska demonstrierte. Der Inhaber der Dortmunder Schule für Körperarbeit zeigte humorvoll und kompetent, was man mit der richtigen Faszien-Behandlung für die Körperstruktur erreichen kann.

Alle vier Referenten bzw. Trainer einte die Bejahung zur Bewegung und damit zur Pflege des „Muskel- und Faszienkorsetts“, das die künstliche Hüfte stützt und schützt. Ich konnte nicht umhin, die Teilnehmer zu täglicher Morgengymnastik zu ermahnen, während mein Mitautor Peter Herrchen auf ca. drei Mal Sport pro Woche setzt. Beides zusammen wäre natürlich ideal!

Glückliche Autoren/Organisatoren und glückliche Trainer nach einem gelungenen Workshop

Glückliche Autoren/Organisatoren und zufriedene Trainer nach einem gelungenen Workshop

Reger Austausch und Ausblick auf Berlin 2019

Wichtig in diesem Zusammenhang war auch der Austausch der teilweise weit angereisten Titanhüften-Träger untereinander. Der begann schon am Vorabend des Workshop-Tags bei der amüsanten Nachtwächterführung auf der Burg Hohenlimburg, die Vor-Ort-Organisatorin Doris Brauckmann angeregt hatte.

Das Orga-Team Peter, Doris, Heike, Ulrike.

Das Orga-Team Peter, Doris, Heidi, Ulrike.

Und er endete abends an der schicken Hotel-Bar, wo u. a. Facebook-Admin Ulrike Steyer die Lachmuskeln der Gruppe ordentlich kitzelte. Ihr Erfahrungsbericht voller Ängste vor der OP, der von Reiterin Wiebke Schüller und Handballtrainer Wolfgang Rommel, die ebenfalls in Hagen dabei waren, ist nachzulesen in der erst kürzlich erschienenen Neuauflage des Erfolgsratgebers „Mut zur neuen Hüfte!!“. Ein Muss für jeden Betroffenen.

Beim Frühstück wurde dann schon der 3. TEPFIT-Gesundheitsworkshop in Berlin am 6. April 2019 geplant. Vorschläge kamen vor allem aus dem Kreis der „Wiederholungstäter“, die nach dem anregenden Wochenende in Hagen sicher in Berlin noch zahlreicher werden. Wir freuen uns schon auf Yoga, Zumba & Co. in der Hauptstadt!

Und hier das 4-Minuten-Video über den Workshop.

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Druckfrisch: „Mut zur neuen Hüfte!!“ – mit 70 Seiten mehr!

Meine Buch-Babies frisch gedruckt!

Meine Buch-Babies frisch gedruckt!

Hurra! Es ist da: „Mut zur neuen Hüfte!!“ – man beachte die zwei Ausrufezeichen – ist in Neuauflage erschienen. Es gibt 70 Seiten mehr Informationen, neue spannende Erfahrungsberichte uvm. Derzeit verschicken wir die Belegexemplare. Die erste Bestellung vom Grossisten ist auch schon eingetroffen. Wir freuen uns total! Gern versenden wir auch noch ein paar Bücher mit Widmung. Einfach eine Mail an: autoren@mut-zur-neuen-huefte.de.

An dieser Stelle exklusiv ein paar Aussagen vom Mitgliedern meines Golfclubs München Eichenried zum Thema was sie tun, um bis ins hohe Alter fit zu bleiben. Diese Umfrage wird erst Mitte März im „Fairway Magazin 2018“ erscheinen, aber ich finde die Fitness-Tipps total ermunternd. Besonders die von Werner Rygol, in jüngeren Jahren erfolgreicher Musikproduzent in München, nun mit 92 Jahren seinen Ruhestand genießend. Und was tut er in seinem Alter noch? Golf spielen und täglich Gymnastik.

Kniebeugen der speziellen Art: Eichenrieds Geschäftsführer Wolfgang Michel erklärt mir den Aufbau der neuen Grüns.

Kniebeugen der speziellen Art: Eichenrieds Geschäftsführer Wolfgang Michel erklärt mir den Aufbau der neuen Grüns.

O-Ton: „Das Geheimnis ist Bewegung. Als ich im Jahr 2000 das Tennisspielen aufgegeben habe, wurde das durch Power Walking ersetzt, und zwar jeden Abend fünf Kilometer! Inzwischen hat das regelmäßige Golfspielen das Power Walking ersetzt. Bewegung muss sein. Die besten Gedanken kommen mir beim Gehen durch den Englischen Garten. Jeden Morgen mache ich zudem Gymnastikübungen, die mir meine Physiotherapeutin gezeigt hat: Lockerungs- und Entspannungsübungen für die Muskeln, zusätzlich zu meinen 10 Kniebeugen und 10 Liegestützen.

Und Sibylle F, 76: „Ich versuche mich einigermaßen fit zu halten, indem ich mich jeden Tag so viel wie möglich bewege. D. h. im Winter (fast) täglich etwas Gymnastik, laufen, radeln, keinen Aufzug benützen, möglichst das Auto meiden. Ja klar, natürlich auch relativ gesund ernähren. So bin ich ca. zwei Stunden beschäftigt. Dies bedeutet aber nicht immer, dass alles schmerzfrei wäre. Aber 18 Loch sind (noch) kein Problem.“

Also: Auch im Winter nicht einrosten! Und auf der Couch: Den Mutmach-Ratgeber von Peter Herrchen und mir lesen. Die Lektüre lohnt auch für Nicht-Hüft-Patienten.

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Neuauflage „Mut zur neuen Hüfte!!“ – Vorbestellungen sind möglich!!

Zunächst einmal alle guten Wünsche an dieser Stelle für das neue Jahr 2018, das hoffentlich gesund und bewegungsfreudig werden möge!

Hinter dem fast identischen Cover verbirgt sich ein komplett neuer Inhalt!

Hinter dem fast identischen Cover verbirgt sich ein komplett neuer Inhalt!

Mein lieber Mitautor Peter Herrchen und ich freuen uns, dass in Kürze die komplett überarbeitete Neuauflage unseres erfolgreichen Mutmach-Ratgebers „Mut zur neuen Hüfte!!“ erscheint –  die 320 Seiten (!) werden Ende Januar gedruckt vorliegen. Ein E-Book gibt es dann selbstverständlich auch.

Die Neuauflage bietet: neue Fachärzte-Interviews, neue Erfahrungsberichte und neue Erkenntnisse. Von den 15 Patienten, die über ihre Hüft-OP, ihre neue Lebensfreude danach mitsamt sportlichen Erfolgserlebnissen berichten, sind 10 komplett neu. Die fünf verbliebenen, darunter auch wir beiden Autoren, wurden ergänzt und aktualisiert. U. a. berichtet Alfred über seine Revisions-OP, ein wichtiges Thema.

Saskia, 22, glücklich mit Hüft-TEP beim Skifahren gleich nach Neujahr 2018 im Stubaital

Saskia, 22, glücklich mit Hüft-TEP beim Skifahren gleich nach Neujahr 2018 im Stubaital

Die „Neuen“ decken eine große Bandbreite ab: Von der bei der OP erst 21-jährigen Saskia, die mit ihrem Hund wieder fröhlich Agility-Training macht und uns gerade ein Foto vom Neujahrs-Skifahren im Stubaital geschickt hat, bis zu unserem sportlichen Jakobsweg-Geher Volker, der beide Hüften auf einmal operieren lassen hat. Dabei werden auch Komplikationen nicht verschwiegen – von der psychischen Blockade bis zum einsinkenden Schaft. Aber allen Berichten gemeinsam ist der Mut und der Wille zur Bewegung!

Sehr stolz sind wir darauf, dass wir dank der Vermittlung von Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap-Klinik in Garmisch-Partenkirchen, als prominenten Hüft-TEPler den allseits beliebten Fußball-Nationalspieler Klaus Augenthaler dabei haben.

Wer also neugierig geworden ist: Wir nehmen ab sofort Vorbestellungen an! Das über 70 Seiten dickere Buch als sein Vorgänger, das natürlich auch wieder reich bebildert ist, kostet 24,90 Euro. Wir verschicken es an alle Vorbesteller versandkostenfrei auf Rechnung. Eine e-mail an: autoren@mut-zur-neuen-huefte.de genügt.

Die offizielle Buchpremiere findet übrigens im Rahmen unseres 2. TEPFIT-Gesundheitsworkshops in Hagen vom 23. bis 25. Februar 2018 statt. Wer noch dabei sein will, der muss sich sputen. Wir sind eigentlich schon vollbesetzt, nehmen aber gern noch ein paar wenige „Last minute“-Bucher an. Übrigens sind auch drei Mitwirkende aus dem neuen Buch dabei – plus Peter und ich! Hier der Link zur direkten Anmeldung: https://pages.teggee.com/de/TEPFIT-Gesundheitsworkshop-2018.

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10 lebensfreudige Bewegungstipps für TEP-Träger

Anstelle eines Weihnachtsgedichts gibt es hier zu den Feiertagen und zum Jahreswechsel ein paar bewegungsfreudige Tipps für alle Lebenslagen:

1) Im Bett: Schon im Bett vor dem Aufstehen Streck- und Reckübungen machen, um vor allem die Leistengegend nach möglicher Seitenschläferlage zu dehnen und zu entspannen.

2) Im Bad: Beim Zähneputzen auf einer Handtuchrolle stehen und versuchen, nur auf einem Bein zu stehen. Wenn man ins Wackeln kommt, ist ja das Waschbecken zum Festhalten da!

3) Im Schlafzimmer: 10 Minuten Morgengymnastik einplanen. Ob das die Fünf Tibeter sind, Qi Gong-Übungen, Stretch- und Kräftigungsübungen aus der Reha oder sonstwas: Hauptsache in Schwung kommen!

4) In Häusern: Aufzüge und Rolltreppen sind tabu. Immer, wirklich immer, Treppen steigen – hoch und runter. Hinunter durchaus auch am Geländer festhalten.

5) Unterwegs 1: Beim Warten auf den Bus, die U-Bahn oder in einer Einkaufsschlange: Nicht starr dastehen, sondern mal auf die Zehenspitzen gehen, mal einen Ausfallschritt nach hinten oder zur Seite zum Dehnen machen, mal einbeinig stehen oder festhalten und den Fuß in der Luft ein paar cm über dem Boden drehen.

6) Unterwegs 2: Bus oder U-Bahn verpasst? Parkplatz nur weit weg vom Ziel gefunden? Macht nichts: Den Weg einfach zügig laufen. Manchmal entdeckt man sogar etwas Interessantes am Wegesrand…

7) Am PC: Im Sitzen am PC mal die Beine heben, Knie durchstrecken, links und rechts abwechselnd das Bein nach vorn strecken. Gut für die Durchblutung. Sonst: Füße immer wirklich parallel auf den Boden stellen, nicht irgendwie verquer.

8) Im Büro: Immer mal wieder vom Arbeitsplatz aufstehen, Tee oder Kaffee machen, einmal den Gang entlanggehen, dabei bewusst lange Schritte machen, um immer wieder die Leiste zu dehnen.

9) Im Auto: Lange Autofahrt? Pausen machen. Die Hände ans Auto lehnen, Schritt nach hinten machen, abwechselnd dehnen. Arme hinter dem Nacken verschränken, links und rechts rotieren. Das Gestell sagt danke!

10) Für die Linie: Einmal in der Woche „dinner cancelling“. Ups, das hat gar nichts mit Hüfte oder Knie zu tun, wohl aber mit dem Wohlfühlgewicht.

In diesem Sinne wünsche ich frohe und bewegte Weihnachtstage! 

 

PS: Für alle, die wie ich nicht kochen können, aber einen wunderbaren Mann haben, der sehr gut kochen kann, hier eine vergnügliche Lektüre-Empfehlung: „Madame ist willig, doch das Fleisch bleibt zäh. Wie ich in Paris kochen lernte, ohne dabei jemanden umzubringen“ von der Österreicherin Sigrid Neudecker. Köstlich!

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Die Orthopäden-Lüge – mit Arthroskopie viel Geld verdienen und mit Unwissenheit Menschen um ihre Lebensfreude betrügen!

Bislang haben mein Mitautor Peter Herrchen und ich uns eigentlich immer vornehm zurückgehalten und sachlich informiert. Aber jetzt platzt mir doch langsam der Kragen und ich mache es an dieser Stelle mal wie L & B, die „Lieblingsfeinde“ von Peter mit ihren Allerweltstipps, die sich exorbitant verbreiten: Wir werden reißerisch! Also heißt dieser Beitrag „Die Orthopäden-Lüge – wie gierige Ärzte mit Arthroskopie viel Geld verdienen auf Kosten der Patienten, und wie unwissende Ärzte ihren Patienten zum Aushalten von Schmerzen raten und sie um jede Lebensfreude bringen“.

Unsere geschlossene TEPFIT-Gruppe auf Facebook hat inzwischen über 2.000 Mitglieder und immer wieder muss ich lesen, dass von Schmerzen geplagten Patienten dazu geraten wird, die diagnostisch einwandfrei fällige Hüft- (oder Knie-)TEP hinauszuzögern. Grund: Geldgier und Dummheit! Dabei ist längst erwiesen, dass Arthroskopien im Gelenk so gut wie nie etwas bringen – außer Geld in die Kassen des Operateurs zu spülen. Der Patient wird hingehalten, bis er irgendwann erkennt, dass er auch gleich die Totalendoprothese hätte wählen können. Die befreit ihn nämlich wirklich von seinen Schmerzen. Zwei OPs statt einer. Blöd gelaufen.

Es ist ebenso längst erwiesen, dass Patienten mit Hüftschmerzen durch Fehl- oder Schonhaltungen ihr komplettes Gestell schädigen. Je länger sie die fällige OP hinauszögern desto größer werden die Kollateralschäden. Der häufigste Satz, den „unsere“ Patienten sagen, lautet: „Hätte ich mich nur schon früher operieren lassen!“ Aber nein, es gibt immer noch völlig blinde und taube Orthopäden, die auf dem Wissensstand der Nachkriegszeit stehen geblieben sind. Fortbildungen? Fehlanzeige! Informationen einholen im Kollegenkreis? Wieso denn?! Die Meinung haben wir schon immer vertreten, warum sollen wir sie ändern.

Peter Herrchen, sportlich aktiv mit zwei künstlichen Hüften, die er seit 1997 bzw. 2008 hat.

Peter Herrchen, sportlich aktiv mit zwei künstlichen Hüften, die er seit 1997 bzw. 2008 hat. Er ist wie Heidi Rauch 1957 geboren.

Halloooo, aufwachen!!!! Der Patient kann nicht zu jung sein. Der Patient hat Schmerzen und hat ein Recht darauf, dass er von seinem Arzt nicht hingehalten, nicht belogen wird. Es gilt, dem Patienten Mut zu machen – Mut mit hilfreichen Informationen, mit Lösungsvorschlägen, die auf der Hand liegen: Wir sind in der glücklichen Lage, dass die Medizin uns Hüft-Totalendoprothesen beschert hat, die heutzutage mindestens 25 bis 30 Jahre halten. Die Revisions-OP ist keine Hexerei. Sie beglückt den Betroffenen mit weiteren 25 bis 30 schmerzfreie Jahren. Wieso wollen Orthopäden ihre Patienten von neuer Lebensfreude abhalten? Weil sie selber unglücklich sind in ihrem Beruf? Dann sollten sie ihn aufgeben!

Heidi Rauch, seit 2011 glücklich und aktiv mit zwei künstlichen Hüften.

Heidi Rauch, seit 2011 glücklich und sportlich aktiv mit zwei künstlichen Hüften.

Wenn jetzt die Verkaufszahlen unseres Mutmach-Ratgebers „Mut zur neuen Hüfte!“ in die Höhe schnellen – gern. Wir haben nichts dagegen, denn die Neuauflage liegt schon fast druckfertig bereit. Mit seriösen Fachärzte-Interviews, Erfahrungsberichten von Betroffenen, die ihre Sportarten wieder genießen, vielen Tipps etc. Hier gleich der Link zum Kauf bei amazon. Und wir verstecken auch unsere Gesichter nicht, denn sowohl Peter Herrchen als auch ich sind Doppel-Titanhüften-Träger und hatten Operateure, die uns verantwortungsvoll behandelt haben! Danke dafür!

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Sehen wir uns am 24. Februar 2018 in Hagen?

Liebe Titanhüften-Blog-Leser,

Lust auf persönlichen Kontakt mit mir und meinem Buch-Mitautor Peter Herrchen? Dann kommen Sie doch einfach zu unserem 2. TEPFIT-Gesundheitsworkshop vom 23. bis 25. Februar 2018 in Hagen, Westfalen. Wir haben extra diesmal keinen südlichen Austragungsort, sondern eine Stadt in der Mitte ausgesucht. Geboten wird ein Spaß machendes und informatives (Bewegungs-)Programm für Menschen vor oder nach einer Hüft- oder Knie-OP.

Hier finden Sie alle Infos TEPFITGesundheitsworkshopHagen23bis25Feb2018. 

Und hier das Anmeldeformular.

Wir freuen uns auf gemeinsame Bewegung – von der Nachtwächterführung am Vorabend bis zum Trampolin-Schwingen mit den grünen Smovey-Ringen in der Hand. Und keine Angst: Niemand wird überfordert. Es geht auch um den Erfahrungsaustausch, den wir ja mit unserem Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ bereits vor fünf Jahren angestoßen haben – und der mit unserer TEPFIT-Facebook-Gruppe so erfolgreich weitergeführt wird. Da weiterhin viel Bedarf an Aufklärung rund um die Hüft-OP besteht, bringen wir Anfang des nächsten Jahres unsere völlig überarbeitete und aktualisierte Neuauflage von „Mut zur neuen Hüfte!!“ heraus. Wir sind gerade bei den Endkorrekturen und können schon verraten: Auch ein prominenter Fußballer ist dabei! „Titan“ Oliver Kahn ist es nicht…

Der Föhn in Bayern machte es möglich, noch im November sonnige Golfrunden zu drehen.

Der Föhn in Bayern machte es möglich, noch im November sonnige Golfrunden zu drehen. Fazit: Bewegung an frischer Luft tut soooo gut!

Das Einsetzen künstlicher Hüftgelenke gilt in Deutschland längst als Routine-Operation. Seit den 60er Jahren hat sich die Technik stetig verfeinert. Heute werden jährlich 233.000 Hüft-TEPs eingesetzt (Stand 2016), europaweit über 400.000. In jedem Fall raten wir, für eine Hüft-OP einen Spezialisten zu wählen, der bereits jahrelange Erfahrung hat und selber mehrere hundert Prothesen im Jahr implantiert.

Jüngst berichtete die Süddeutsche Zeitung (21. 11. 2017) von einer Untersuchung, nach der in mehr als 300 Kliniken in Deutschland weniger als 50 Hüften operiert werden (Stand 2014). Das reicht einfach nicht, um besagte Routine zu entwickeln. Wie mein lieber Mitautor in seinem Blog endoprothese-und-sport.de erst heute wieder schreibt: Scheuen Sie auch keine weiten Anfahrtswege zu einem zertifizierten Endoprothetik-Zentrum. Ihr Körper wird es Ihnen danken – ebenso wie eine gute muskuläre „Vorarbeit“. Das heißt auch: nicht zu lange warten, bis gar nichts mehr geht!

Saskia hat mit 21 Jahren eine künstliche Hüfte bekommen - und macht mit ihrem Hund wieder Agility-Training. Ihre Geschichte erzählt sie in unserem neuen Buch.

Saskia hat mit 21 Jahren eine künstliche Hüfte bekommen – und macht mit ihrem Hund wieder Agility-Training. Ihre Geschichte erzählt sie in unserem neuen Buch.

Im Vorfeld des 19. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik e. V. (AE) am 1./2. Dezember 2017 in Hamburg erreichte mich eine Pressemitteilung, die bestätigt, was wir immer wieder feststellen: Hüft-TEPs bekommen keinesfalls nur ältere Menschen, denen es reicht, ihren Alltag wieder bewältigen zu können. Zunehmend jüngere Patienten sind betroffen, die sich freuen, dass sie mit einem künstlichen Gelenk auch weiterhin sportlich aktiv sein können. Tatsächlich sind etwa 16 Prozent der Betroffenen jünger als 60 Jahre, d. h. sie leiden z. B. an angeborenen Gelenkfehlstellungen, an Durchblutungsstörungen oder einer rheumatischen Erkrankung, die den Gelenkknorpel ihres Hüftgelenks zerstört. Auch Unfälle sind die Ursache für ein kaputtes Hüftgelenk.

Apropos Unfälle: In unserer Neuauflage kommt auch der mittlerweile 72-jährige Alfred wieder vor, der gerade eine Wechsel-OP hinter sich hat – und wenige Monate danach gleich zwei kapitale Stürze produzierte. Ergebnis: Die Hüft-TEP hat gehalten! Auch das macht Mut, wenn man an die kommende kalte Jahreszeit und die Glatteis-Rutschgefahr denkt. Also: Seien Sie vorsichtig und kommen Sie gut über den Winter! Wir sehen uns – hoffentlich – im neuen Jahr in Hagen!

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Richtige (Golf-)Schuhe, Trimm Dich auf Italienisch und bewegender Workshop

Wie geht es eigentlich Ihren Füßen? Gut? Haben Sie schon einmal Ihre Fußbeweglichkeit testen lassen? Gar eine Ganganalyse machen lassen? Nein? Das könnte aber auch im Hinblick auf Ihre Hüfte wichtig sein. Das Gangbild ist nämlich ein Spiegel Ihrer körperlichen und seelischen Erfahrungen. Diesen Satz können Sie in unserem Buch „Mut zur neuen Hüfte!“ auf Seite 99 im Kapitel „Ganganalyse“ nachlesen – und er hat nichts von seiner Aktualität verloren.

Nicole Gramsl trainiert auf dem Stepper die seitlichen Hüftmuskeln.

Nicole Gramsl zeigt, wie man auf dem Stepper die seitlichen Hüftmuskeln trainiert.

Die Spezialistin auf diesem Gebiet, Nicole Gramsl vom Traunmed-Sport- und Rehazentrum im oberbayerischen Traunreut, hat auch für unsere im Februar 2018 erscheinende Neuauflage „Mut zur neuen Hüfte!!“ (man beachte die beiden Ausrufezeichen, als Symbol für 2. Auflage!) etwas geschrieben. Ich zitiere: „Dabei hilft gerade am Anfang nach der Hüft-OP ein visuelles Mittel wie die Ganganalyse, denn das eigene innere Bild muss dringend mit dem tatsächlichen Bild gedanklich aktualisiert werden.“

Wie wichtig beim „richtigen“ Gehen gutes Schuhwerk ist, dürfte jedem klar sein. Der Fuß muss gestützt werden, soll sich aber gleichzeitig erholen können, entspannt abrollen, nicht eingezwängt sein. Unsere italienische Zweitheimat in den Marken ist eine Schuh-Hochburg.

Ich bin begeistert von Enricos bequemen Golfschuhen.

Ich bin begeistert von Enricos bequemen und farbenfreudigen Golfschuhen.

Vor wenigen Tagen habe ich unweit der Stadt Fermo einen Schuhmacher besucht, der begeisterter Golfer ist (Handicap 9) und Fußprobleme hatte. Das ist bei diesem Sport fatal, denn schließlich geht man bei einer 18-Loch-Runde ca. sieben bis acht Kilometer – und das in durchaus nicht immer ebenem Gelände. Kurz entschlossen baute er sich seinen eigenen Schuh und „erfand“ eine spezielle, dickere und damit dämpfende Sohle mit darin verborgenen seitlichen Stützstiften. Da er ein großer Freund auffallender Designs und Farben ist, waren seine bunt gemusterten Schuhe auf dem grünen Rasen nicht zu übersehen. Bald meldeten sich Interessenten, die auch solche Schuhe haben wollten – erst wegen der außergewöhnlichen Optik, dann auch wegen des wunderbaren Tragekomforts.

In der dämpfenden Sohle verbergen sich seitliche Stützstifte, die dem Fuß Halt geben.

In der dämpfenden Sohle verbergen sich seitliche Stützstifte, die dem Fuß Halt geben. Die runde Kappe lässt den Zehen genügend Platz – und schön sind sie auch noch, die Belleggia-Golfschuhe für Sie und Ihn.

Da passte es gut, dass Enrico Belleggia auch noch so einen schönen Namen hat, dass er seine kleine Golfschuh-Werkstatt „La Belleggia“ nannte und inzwischen in allen Golfclubs rund um Ancona vertreten ist mit seinen individuell designten Schuhen, die auf Anhieb passen und sogar außerhalb des Golfplatzes getragen werden können. Ich habe es selbst ausprobiert und bin begeistert! Wir fahren nun mit sechs Herren- und vier Damen-Modellen zurück nach Bayern und schauen mal, ob meine Eichenrieder Golf-Mitspieler und -Mitspielerinnen auch bald den Belleggia-Tragekomfort aus Bella Italia erleben wollen.

Mein Mann Michael und ich haben Spaß an den Trimm-Stationen mit Meeresrauschen im Hintergrund.

Mein Mann Michael und ich haben Spaß an den Trimm-Stationen mit Meeresrauschen im Hintergrund.

Noch eine Entdeckung in unserer Umgebung: Der gute alte Trimm Dich-Pfad kommt zurück! „Percorso Atletico“ heißt der nagelneu angelegte Streifen am Adria-Strand mit verschiedenen Übungsgeräten und Stationen für Stretch- und Dehnübungen. Prima Idee. Und wer turnte da bei gar nicht so sonnigem Wetter? Der Vater mit dem Sohne, der voller Elan mitmachte. Wir haben es auch kurz ausprobiert (fürs Foto) und uns vorgenommen, demnächst nicht nur spazieren zu gehen, sondern ein bisschen mehr Zeit für dieses alle Muskeln ansprechende Training einzuplanen. Da wir aber gerade von der nicht minder anstrengenden Olivenernte kamen, haben wir dieses Vorhaben vertagt.

Denn schließlich will ich auch über den Winter fit bleiben. Deshalb freue ich mich jetzt schon auf unseren TEPFIT-Workshop, den wir vom 23. bis 25. Februar 2018 organisieren, diesmal in Hagen, Westfalen. Der Samstag, 24. Februar, wird ein durch und durch bewegter Tag mit u. a. Bellicon-Trampolin-Übungen, Smovey-Vibroswing-Training und Faszien-Arbeit. Das kennen Sie alles noch nicht? Und Gleichgesinnte Hüft- und Knie-TEP-Träger kennen Sie auch nicht? Dann aber flugs anmelden! Es sind noch Plätze frei! Anmeldeschluss ist der 30. November. Schreiben Sie mir einfach eine e-mail an pr@heidi-rauch.de. Gern können Sie unseren Workshop auch einem lieben Hüft- oder Knie-TEPler zu Weihnachten schenken. Er wird es Ihnen danken, wenn er seine überflüssigen Lebkuchen-Gänsebraten-Pfunde dabei wieder loswird! Ach ja, die Belleggia-Golfschuhe kann man auch prima verschenken, am besten sogar mit dem Namen des Beschenkten an der Seite!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine bewegte Vorweihnachtszeit.

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